Schon einmal meditiert? – Meditation für Anfänger

Meditation ist ein wesentlicher Bestanteil einer ausgewogenen Yogapraxis.

Trau dich und versuche es einfach!

Wähle einen Zeitpunkt, eine Dauer, einen Ort der Ruhe, einen bequemen Sitz, und beobachte deine Gedanken.

1. Wähle deinen perfekten Zeitpunkt

Morgens klingelt der Wecker zum ersten Mal – Schlummertaste – zum zweiten Mal – zum dritten Mal – „Was so Spät?“. So fängt der Tag bereits unter selbst hergestellten Stress Berlin an.

Dabei kann es so einfach sein morgens aus dem Bett zu kommen. Erstens ist es äußerst hilfreich abends vor 24:oo Uhr ins Bett zu gehen und die unerledigten Dinge einfach liegen zu lassen. Und zweitens? Freu dich darauf aufzustehen. Freu dich auf den Tag voller Abenteuer oder auf das leckerer Frühstück das 3 am Ende deiner Morgenroutine folgt oder auf deine Meditation bevor es aus dem Haus geht.

Meditieren kannst du den ganzen Tage, zu einem Zeitpunkt der dir am besten gefällt. Dennoch empfehle ich dir diese in deine morgendliche Routine zu integrieren und bereits morgens nach dem Aufstehen zu meditieren, weil zu diesem Zeitpunkt deine Gedanken noch nicht ganz so stark am wirbeln sind.

2. Übe dich in Geduld und beginne in kleinen 5-Minuten-Schritten

Beginne zunächst in kleinen Schritten, mit 5 Minuten Mediation am Tag. Sobald du das Gefühl hast länger meditieren zu wollen kannst du das 5 Minuten Intervall jederzeit auf 15 oder 30 Minuten ausdehnen. Wähle eine Dauer, die sich für dich gut anfühlt. Wenn du merkst, dass die 15 Minuten täglich reichen, dann bleibe einfach dabei.

3. Finde deinen Ort der Ruhe

Um mich bei meiner Meditationspraxis rundum wohl zu fühlen habe ich mir einen kleinen Altar gebastelt. Hierfür habe ich auf einen kleinen hölzernen Tisch persönliche Dinge wie ein Bild von meiner Schwester und mir, einen Rosenquarz und einen Bergkristall, welche mir meine Mutter geschenkt hat, einen Ganesha, der für Glück steht oder einen kleinen chinesischen Drachen aus Jade gestellt, der mich an meine Zeit in China und meine Abenteuerlust erinnert. Falls du dir auch einen Altar basteln möchtest, macht es Sinn nur Dinge darauf zu stellen, die für dich persönlich eine Bedeutung haben!

Für den Anfang brauchst du nicht unbedingt einen Altar, es reicht auch völlig aus dir in deinem Zuhause einen Ort zu suchen, an dem du dich wohl und ungestört fühlst.

4. Es gibt mehr als einen möglichen Sitz zum Meditieren

Vor kurzem habe ich einen schönen Beitrag darüber gelesen, wie du deinen Meditationssitz findest. Wichtig dabei: Es gibt nicht nur einen Sitz. Finde einen Sitz, der sich für dich gut anfühlt und sich auch von Tag zu Tag ändern kann, wenn du das möchtest.

Meine Lieblinge sind Muktasana für kürzerer und Virasana (der Heldensitz) für längere Mediationen.

Muktasna ist eine Variation von der „vollkommen Haltung“ oder auch Siddhasana  genannt. Bei Muktasna werden die Beine angewinkelt und eine Ferse zwischen Anus und Geschlechtsorgan abgelegt. Das andere Bein wird parallel hierzu auf dem Boden gebracht.

Für Virasana beginnst du zunächst in einer knieenden Haltung und bringst deine Hände vor dir auf den Boden. Schließe deine Knie. Verwende eine Decke oder einen Block und bringe dein gewähltes Hilfsmaterialien zwischen deine Fersen. Danach kannst du dich gemütlich zurücksetzten.

Eine Ausführliche Beschreibung zu Grundhaltungen beim Meditieren findest du hier von Uli: http://www.fuckluckygohappy.de/so-findest-du-deinen-perfekte-meditationssitz/

5. Beobachte deine Gedanken und Fokussiere dich

Oft schließe ich meine Augen und sofort geht es los. Ein Gedanke folgt dem nächsten. Dabei ist der Schlüssel die Gedanken einfach kommen und gehen zu lassen. Sobald du merkst, dass du bei einem Gedanken kleben geblieben bist und gerade eine Banküberweisung nach der Nächsten tätigst oder deine Wohnung umdekorierst, lass ihn einfach los! Lass los! Oder wähle ein anderes Mantra.

Wie mir das Mantra „Lass Los“ Panik in meinem Alltag geholfen hat kannst du hier nochmals nachlesen: „Panik oder Let it Go“.

EXRTA TIPP:

Über eine Freundin bin ich darauf aufmerksam geworden anstatt meines Timer auf meinem Smartphone doch eine App zu verwenden, bei der Gongschläge anstatt eines Piepen erklingt.

Mein Liebling ist die Achtsamkeitsapp:

https://play.google.com/store/apps/details?id=se.lichtenstein.mind.de

Weitere nützliche Apps zum meditieren findest du im folgendem Beitrag:

http://www.today-is-a-good-day.de/die-5-besten-achtsamkeitsapps/

Hier folgen weitere Anleitungen zum Meditieren für Anfänger:

http://www.freshme.de/life-taste/5-tipps-die-dir-helfen-endlich-regelmaessig-zu-meditieren-13230/

http://www.fuckluckygohappy.de/meditieren-lernen-anleitung-fuer-anfaenger/

 

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