INTERVIEW // Michaela Aue über Your Space #findyourpath

Michaela Aue, Chuchu, Sophie Weiser und die Kakten-Familie im Your Space.

Wann hast du das letzte Mal deine Komfortzone verlassen und Neues gewagt?

Achja, ist es nicht gemütlich auf deiner Couch? Ich kenne das Gefühl nur zu gut. Warum Neues wagen, wenn du dich mit der aktuellen Situation so wunderbar abgefunden hast?

Allerdings stellt sich die Frage was du zu verlieren hast, oder anders: Was könntest du erfahren? Was könntest du lernen? Wen könntest du kennenlernen?

Michaela, was bedeutet für dich Yoga?

Michaela: Für mich bedeutet Yoga das gleiche was für Sophie Mediation bedeutet: bei sich selbst zu Hause ankommen.

Wofür steht Your Space?

Michaela: Sophie und ich wollten einen Ort schaffen, in dem Menschen zu sich selbst finden können. Diesen Fokus wollen wir auch mit unserer neunen Zusatz „Find your Path“ betonen.

Your Space kann dein Werkzeugkasten sein, der dir alles liefert was du brauchst, um dich bei dir selbst wohl zu fühlen. Ob Yoga oder Mediation, Kakao Zeremonie, Sound Healing, Astrologie oder Tarokarten.

Einstiegsdroge ist oft Yoga. Aber es gibt viel mehr Möglichkeiten, wie du zu dir selbst finden kannst, wie du deine eigene Praxis finden kannst.

Your Space nimmt hier die Rolle eines Facilitators ein.

Warum sieht es im Your Space so mexikanisch aus?

Michaela: Alles hat angefangen mit meinem mehrmonatigen Aufenthalt in Mexiko, in der ich meinen spirituellen Lehrer Bobby Klein in Tulum kennengelernt habe. Nach 16 Jahren Yogapraxis war ich auf der Suche nach mehr. Ich bin neugierig auf all die Dinge rund um Yoga geworden. Zufälligerweise war Sophie unabhängig von mir zur selben Zeit in Mexiko auf der anderen Küstenseite, um ihre mehrmonatige Mediationsausbildung zu besuchen.

In meiner Zeit in Mexiko habe ich auch einen Sprung nach New York gemacht, um Freunde zu besuchen und in Brooklyn das Maharose entdeckt. Gründer dieses Raumes sind eigentlich Akupunkteure, welche aber Workshops und Kurse zu Atemübungen, Mediation Kräuterkunde, Astrologie, Hypnose und so weiter anbieten.

Wie seid ihr zu dem Raum gekommen und wie habt ihr Euch kennen gelernt?

Michaela: Ein befreundeter Künstler von mir hat mich in sein Atelier eingeladen und ich war sofort von seinem Raum begeistert. Ich hab ihn gefragt wie er 2016 noch so einen tollen Raum in Berlin haben kann und er meinte nur: ‚Kannste haben, kannste Yoga machen’. Super, aber reicht mir nicht. Ich will mehr. Ich war gedanklich noch auf Reisen und noch gar nicht in Berlin angekommen und habe daher beschlossen meine Reiseerfahrung in die eigene Stadt zu holen und noch ganz viel zu lernen. Wollte das aber nicht alleine aufziehen.

Sophie kannte ich durch eine gemeinsame Freundin und von Veranstaltungen in Berlin. Ich bin ihr auf Instagram gefolgt, daher wusste ich auch, dass sie in Mexico war, um zu lernen wie man Meditation unterrichtet.

Zu Beginn haben wir all unsere Kontakte zusammen geschmissen und erstmals drei Monate experimentiert, bevor wir entschieden haben die Reise Your Space auch mit ins Jahr 2017 zu nehmen.

Da wir beide Bodenhaftung haben sehen wir Your Space als Ergänzung zu unserem Erwerbsleben und sind nicht allein vom finanziellen Erfolg des Raumes abhängig. Wir kommen beide aus dem PR Bereich und haben viel mit kreativen Menschen zu tun. So sind wir in beiden Welten verhaftet.

Was meinst du mit beiden Welten?

Michaela: Schwierig. Also eigentlich gibt es ja ganz viele Welten, aber ich meine mit den beiden Welten einmal die Welt unserer Eltern, die Welt, die nach einem gemeinschaftlichen Konsens der Gesellschaft das „normale“ Leben ist. Die andere Welt ist die Welt in der du dich mit deiner eigenen Praxis aus Yoga, Mediation und oder Kakao Zeremonien auf ein Reise zu dir selbst begibst.

Warum meidest du das Wort Spiritualität?

Michaela: Wir sind alle ohne Frage spirituelle Wesen. Bei Spiritualität schwingt zwangsläufig der Begriff der Religion mit. Darum geht es uns aber nicht. Uns geht es darum wie Menschen ihren Lebensweg finden können ohne andauernd auf der Suche danach sein zu müssen. Es geht darum bei sich selbst anzukommen nicht darum sich für eine Religion zu entscheiden

Warum braucht Berlin ein Your Space?

Michaela: Wir brauchten ein Your Space. Oder wir haben uns einen gewünscht. Eigentlich war der Raum ein Geschenk. Es hat sich einfach so ergeben. So wie mit der Kakten-Familie den bunten Decken und Chuhu, die Hundepuppe, die Sophie aus Mexiko mitgebracht hat.

Allerdings möchte ich noch hinzufügen, dass gerade in Berlin Commitment und Fokus klein geschrieben werden. Und gerade eine regelmäßige Praxis erfordert Commitment, Disziplin und Fokus.

Wie geht es mit Your Space in 2017 weiter?

Michaela: Es geht immer weiter und Veränderungen sind unaufhaltesam. Im Your Space bieten wird regelmäßig Vinyasa und Kundalini Yogaklassen sowie Mediation an. Wollen durch ein regelmässiges Angebot von Veranstaltungen wie Sound Healing, Kakao oder Neumond Zeremonien aber mehr Kontinuität in den Raum bringen. Dennoch wird es weiterhin experimentelle Workshops geben. Denn mit Sicherheit wird Your Space nicht zu einem Yogastudio werden!

Wie erfahre ich am besten von Neuigkeiten zum Your Space?

Michaela: Am besten klickst du auf „Gefällt mir“ auf unserer Facebook Seite, um auf dem neusten Stand zu sein. Wir versenden aber auch regelmäßig einen Newsletter, in dem wir alle unsere kommenden Workshops übersichtlich zusammenfassen.

Ein regelmäßiger Blick auf unserer Webseite lohnt sich allemal, weil hier auch aktuelle Änderungen zu finden sind.

 

Tausend Dank für das zauberhafte Interview!

Ann-Kristin

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